die Welt schrittweise verbessern
Rechte und Würde für alle schaffen

Wer sich nicht wehrt, wird in den Schmutz gezogen ...

in Jugendämtern,
Kinder- und Jugendpsychiatrien,
Psychiatrien und Forensiken,
bei Gerichten ...

Jeder von uns trägt die Verantwortung, sich Autoritäten und ihrer Hierarchien zu widersetzen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Die Erste wäre die allerbeste. Danach sind die Zweitbesten nachstehend aufgezählt:

1.

Gespräche protokollieren lassen und nachlesen, ob inhaltlich alles richtig wiedergegeben wurde. Dann erst unterschreiben.

2.

Selbst eine schriftliche Ausarbeitung zu schreiben, in der gründlichst festgehalten wird, welcher Standpunkt zu vertreten ist und was mit dem Gespräch erreicht werden soll. Davon sollte ein Kopie beim Gesprächspartner bleiben.

3.

Einen Zeugen mitnehmen, der das Gespräch aufmerksam verfolgt, sich möglichst nich selbst einmischt und später aufschreibt, was er gehört hatte. Auch diese schriftliche Aussage kann der Gesprächspartner in Kopie später erhalten.

 

Aktuelles
Neuste Korrespondenz mit der Forensik in Königslutter:

Ilka Hölzer hat ein Gutachten ihres Sohnes gelesen und Erstaunliches im Schriftverkehr der Forensik AWO Psychiatriezentrum in Königslutter über sich selbst gefunden, eine Darstellung irgendwohin weitergegeben. Solche Deffamierungen werden wahrscheinlich zum gebenem Zeitpunkt immer weitergereicht und entstellen Persönlichkeiten. Da Sohn, sich nicht mehr in der Forensik befindet, kann dafür gesorgt werden, dass diese Darstellungen berichtigt oder kritisiert werden. Mal sehen, was passiert.

Brief 1 vom 28.02.13
Frau Ilka Hölzer aus Braunschweig
an die Forensische Klinik für Psychiatrie
im AWO Psychiatriezentrum in Königslutter
Brief 2 vom 08.03.13
Forensische Klinik für Psychiatrie
im AWO Psychiatriezentrum in Königslutter
an Frau Ilka Hölzer aus Braunschweig
Brief 3 vom 07.05.13
Frau Ilka Hölzer aus Braunschweig
an die Forensische Klinik für Psychiatrie
im AWO Psychiatriezentrum in Königslutter
Brief 4 vom 15.05.13
Forensische Klinik für Psychiatrie
im AWO Psychiatriezentrum in Königslutter
an Ilka Hölzer aus Braunschweig

Brief 1
Braunschweig, den 28.02.2013
Ihr Bericht vom 22.12.2011 muss korrigiert werden

Sehr geehrte Damen und Herren
Erst gestern hatte ich die Gelegenheit, das Gutachten des Herrn Prof. Dr. M zu lesen. Er schrieb aus Ihrem Bericht vom 22.12.11 folgendes:

… Nach der Aufnahme sei folgende Problematik aufgetaucht: Herr Simon H berichtete seiner Mutter – in Anwesenheit des Stationsteams – dass er in seiner Wohnung noch über Drogenvorräte verfüge und sie möge dafür sorgen, dass seine Freundin diese bekommen sollte. Frau H … nahm den Auftrag ohne Einspruch entgegen. Erst durch Einschreiten des Personals sei die Situation geklärt worden. …

Bitte überprüfen Sie ihre Aussage und korrigieren Sie das. Irrtümer solcher Art dürfen einfach nicht entstehen. Durch diese Aussage werde ich lächerlich gemacht.

Ich habe Ihrem Personal stets dargestellt, wie problematisch und verletzend es für eine Mutter ist, einen Sohn zu haben, der Drogen nimmt. Natürlich habe ich stets versucht, guten Kontakt zu Ihrem Personal zu halten und denke, dies ist beidseitig recht gut gelungen. Alle Besuche liefen reibungslos ab. Niemals war ein Einschreiten des Personals notwendig. Dann hätte es mit Sicherheit Konsequenzen für mich und meinen Sohn gegeben. Und bei solch einer Sache wäre Ihr Personal verpflichtet gewesen, der Polizei Meldung zu erstatten.

Herr M, Frau Rechtsanwältin B und auch Herr Rechtsanwalt H kennen meine Einstellung diesbezüglich. Es gibt Gespräche und einen reichen Schriftverkehr, dem Gegenteiliges zu entnehmen ist. Die ersten beiden Personen kennen mich jahrelang. Sie wissen mich richtig einzuschätzen.

Zudem möchte ich noch erwähnen, dass zwischen meinem Sohn und mir, erst Besuche stattgefunden haben, als seine Wohnung bereits leer war. Es gab eine Kündigung und mein Sohn sollte die Wohnung schon am 01.07.11 verlassen. Was Sie hier aussagen, kann überhaupt nicht wahr sein.

Dann lese ich noch in dem Bericht:

… Bei einem weiteren Gespräch habe sich Frau H selbst als psychisch problembehaftet gezeigt …

Bitte schreiben Sie mir, in welcher Form ich mich Ihrer Meinung nach psychisch problembehaftet gezeigt habe. Ich könnte es noch als verständnisvoll empfinden und nur manchmal für sinnvoll halten, wenn eine Drittperson, die in engerer Beziehung zum Patienten steht, beschrieben wird. Aber doch nicht mit Fachbegriffen, die Sie üblicherweise dann benutzen, wenn es um die Diagnose eines Patienten geht. Ich bin mir ziemlich sicher, diese Beschreibung einer Person gehörte nicht in Ihren Text. Meines Erachtens gehört gar keine Beschreibung über meine Person in den Text. Und gerade eine Forensik müsste doch sparsam mit solchen Begriffen sein. Wir befinden uns doch nicht auf der Straße, in den Slums, wo mal eben einer den anderen psychische Krankheiten als Schimpfwörter entgegen ruft.

Dann schrieben Sie weiter in Ihrem Bericht, ich hätte:

… erhebliche Vorbehalte gegenüber Psychiatern geäußert. Sie habe die psychische Erkrankung ihres Sohnes bestritten und durchweg die Gabe von Medikamenten abgelehnt. …

Mir ist unbekannt, für wem, wohin und für welchen Zweck der Bericht aus Ihrem Hause gegangen ist. Also ich weiß nicht, ob es überhaupt eine Rolle gespielt hatte, dass ich Vorbehalte gegenüber Psychiatern geäußert haben soll. Ich weiß nur, mein Sohn ist erwachsen, ob er Medikamente nimmt oder nicht, darauf hätte ich wenig Einfluss. Ich hätte bei ihm gerne mehr Einfluss gehabt, wenn es um Drogen ging. Was ich immer sagte, auch vor den Personen, die oben schon genannt sind, und in Gesprächen gesagt hatte, hört sich folgendermaßen an: Ich kenne seine Reaktionen. Ich kenne die Geschehnisse. Ich bin mir nicht klar darüber, ob die Ursache erstens: eine psychische Erkrankung ist, zweitens: in seiner Drogeneinnahme und seinem Alkoholmissbrauch zu finden ist, drittens: ein tiefer Schmerz durch seine Jugendzeit und der jahrelange falsche Umgang ist. Und ich hoffte, dies mit Ihnen zusammen herauszufinden. Nur deshalb erklärte ich Ihnen meine Sichtweise. Ich habe Ihnen mit Sicherheit nicht gesagt, ich wäre grundsätzlich gegen Psychopharmaka. Ich hätte nicht sagen können, dass ich dagegen bin, denn grundsätzlich bin ich nicht dagegen. Ich erwähnte auch, mein Sohn hätte zehn Jahre zuvor schreckliche Erlebnisse in Königslutter gehabt. Aus meiner Sicht sind Fehler gemacht worden. Ich erzählte das, denn ich hatte erstens andere Gesichter vor mir als damals, zweitens wäre es für den menschlichen Umgang gut, das zu wissen und zu berücksichtigen. Und ich glaube, ich thematisierte das nicht selbst. Ich wurde angesprochen.

Danach schrieben Sie über mich:

… Sie habe ihm auch zwei Bücher mitgebracht, damit er sich „selbst therapieren“ könne. …

Auch dieser Satz benötigt eine Korrektur. Ich habe gesagt: „Ich habe meinem Sohn zwei Bücher mitgebracht.“ Ich zeigte sie und fragte, ob er diese bekommen könne. Sie weilten zehn Jahre ungelesen bei mir, weil mir der Kontakt zu meinem Sohn fehlte. Daraufhin wurde von Seiten der Forensik bestimmt, „diese Bücher seien eine „Selbsttherapie“. Die könne er nicht bekommen, denn therapieren, dafür sind hier nur wir zuständig“.

Und weiter geht es:

… Es sei auch ein Gespräch mit dem Betreuer, Herrn M, geführt worden, der ebenfalls auf die problematischen Beziehung der Mutter hingewiesen habe. …

Welche problematische Beziehung der Mutter? Eine Beziehung, da steht nie ein Objekt alleine. Wenn Sie die Beziehung zwischen meinem Sohn und mir meinen. Ich war dabei, als Herr M ein erstes Gespräch in der Forensik führte. Er hielt sich mit seiner Aussage sehr kurz und sagte in etwa, das Verhältnis zur Mutter sei gebrochen, denn Herr H gebe ihr die Schuld daran, dass damals im Streit seiner Eltern das Jugendamt und später die Psychiatrie in Königslutter eingeschaltet worden sei. Danach war das Thema von Seiten des Betreuers vom Tisch.

Noch ein Zitat aus ihrem Bericht:

… Aufgrund der problematischen Beziehung zur Mutter … halte man die Überwachung der Besuche weiterhin für dringend notwendig, insbesondere im Hinblick auf mögliche „Mitbringsel“. …

Natürlich ist eine Mutter gestresst, wenn sie bzw. ihren Sohn, der inzwischen auch erwachsen ist, nachts versucht von der Straße zu holen, ihm versucht einzureden, eine Drogentherapie zu machen und sein Leben anders zu gestalten. Und trotzdem ist mein Sohn mit mir mitgegangen, nicht immer, aber hin und wieder. Natürlich streiten wir uns und werden auch etwas lauter dabei, weil wir verschiedener Meinung sind. Herr Rechtsanwalt H hat mir dazu gesagt: „Gut dass Ihr Sohn Sie hat.“

Verstehen Sie? Nicht jeder kann Ihre Meinung, wie Sie es in dieser Form schreiben, teilen. Und nicht jeder, der in Ihrer Forensik tätig ist, könnte diese Meinung vertreten wie aus diesem Bericht hervorgeht. Ich habe mich immer loyal verhalten und finde diesen Bericht, entschuldigen Sie bitte, unseriös. Doch ich weiß nicht, wie er zustande gekommen ist, und wünsche nur, dass er innerhalb 14 Tagen korrigiert wird. Sonst müsste ich einen sehr viel zeitaufwendigeren Weg finden, um den Bericht korrigieren zu lassen. Ich nehme an, auch Sie möchten keinen weiteren Zeitaufwand, und es liegt Ihnen etwas an Aufklärung und Korrektur.

Bitte schicken Sie mir eine Kopie Ihres Berichts vom 22.12.11 und eine beglaubigte Kopie der Korrektur. Teilen Sie mir ebenfalls mit, wohin der Bericht gegangen ist.
Mit freundlichen Grüßen Ilka Hölzer

Brief 2
AWO Psychiatriezentrum Niedersachsen gGmbH
Klinik für forensische Psychiatrie in Königslutter
Königslutter, 08.03.13

Sehr geehrte Frau Hölzer
wir danken für Ihren ausführlichen Bericht und Kommentar zu einzelnen Auszügen aus dem Ihnen offensichtlich vorliegenden Gutachten betreffend Ihres Sohnes.

Wir erkennen es sehr wohl an, wie sehr es Sie - wie Sie es in Ihrem Brief eindrucksvoll schildern - als Mutter belastet hat, dass Ihr Sohn hier in der Klinik für Forensische Psychiatrie untergebracht worden ist. Obwohl Ihr Sohn volljährig ist und darüber hinaus einen Betreuer hat, ist es dennoch wichtig, dass Sie ihn soweit wie möglich unterstützen.

Wie Sie vielleicht nachvollziehen können, steht es nicht in unserer Macht, ein im Auftrag des Gerichtes erstelltes Gutachten nachträglich zu verändern. Der Gutachter ist als externer Gutachter unabhängig und nur dem Gericht allein gegenüber verantwortlich.

Des weiteren ist es uns rechtlich nicht möglich, nachträglich eine Patientendokumentation in irgendeiner Weise zu verändern. Da uns aber Ihr Bericht und Ihre ausführliche Stellungnahme sehr wichtig sind, werden wir Ihr Schreiben - Ihr Einverständnis voraussetzend - mit einem entsprechenden Vermerk zu unserer Patientenakte hinzufügen. Wir denken, dass Ihre eigenen Kommentare zu den einzelnen Situationen in Ihrem Brief am besten Ihrer Intention der Klarstellung entsprechen.

Wir hoffen, im Rahmen unserer Möglichkeiten Ihnen in dieser Angelegenheit weitergeholfen zu haben und wünschen Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen Dr. K, Stationsarzt und Sozialpädagogin K

Brief 3

Braunschweig, 07.05.13
Sehr geehrte Frau K
Sehr geehrter Herr Dr. K

Ich brauchte einige Überlegungszeit, um Sie jetzt mit diesem Schreiben noch einmal aufzufordern,
meiner schon bereits schriftlichen Aufforderung vom 28.02. nachzukommen.

Zu Ihrer schriftlichen Darstellung vom 08.03.13 ist zu sagen, dass ich Ihnen weder einen ausführlichen Bericht gab, noch um Ihre persönliche Meinung über die Unterstützung meines Sohnes meinerseits bat. Ich bat Sie auch auf keinen Fall darum, dass Sie das Gutachten des Herrn Dr. M berichtigen. Außerdem benötigen Sie mein Einverständnis nicht, meinen Brief an Sie mit der Aufforderung um Berichtigungen in die Akte meines Sohnes zu heften. Ich gehe einfach davon aus, dass Sie das tun, weil es ein normaler Vorgang ist. Ich bitte Sie nur, schreiben Sie keine Vermerke auf meine Briefe. Lassen Sie sie für sich alleine sprechen.

Ich forderte sie lediglich auf, mir ein Schriftstück auszuhändigen, indem Sie Ihre Aussagen vom 22.11.11 in der unten stehenden Form berichtigen:

Mein Sohn konnte mich an meinem ersten Besuch nicht aufgefordert haben, Drogenvorräte aus seiner Wohnung zu holen und sie der Freundin zu bringen. Die Wohnung war längst leer und der Schlüssel nach ausgehändigter Quittung abgegeben. Sie haben keine Anzeige bei der Polizei gemacht, was Sie in diesem Falle hätten tun müssen, weil es nicht passiert ist. Sie haben auch keine Aufsichtsperson gehabt, die das schriftlich bestätigt, sonst wäre eine schriftliche Bestätigung dabei gewesen. Also korrigieren Sie Ihre Aussage und erklären Sie von mir aus wie so ein Fehler passieren konnte.

Sie haben sich herausgenommen, mich psychisch problembelastet zu nennen. Damit bin ich nicht einverstanden. Streichen Sie das aus Ihren Akten und versichern Sie mir, dies getan zu haben.
Sie schrieben am 22.11.11 über mich: „…erhebliche Vorbehalte gegenüber Psychiatern geäußert. Sie habe die psychische Erkrankung ihres Sohnes bestritten und durchweg die Gabe von Medikamenten abgelehnt. …“ Bestritten habe ich nichts, weil ich nichts zu bestreiten wusste. Ich habe Ihnen stets drei Ursachen genannt, die bei meinen Sohn eine Rolle für sein Verhalten spielen könnten und wünschte mir für ihn, dass erst Ursachen gründlich untersucht werden, bevor er Medikamente bekommt. Das sind doch ganz normale Gedankenwege? - Wie sich herausgestellt hat, braucht er wirklich keine Medikamente, sondern andere Therapien. Die zuvor angenommene psychische Krankheit hat sich auch nicht bestätigt. Bereinigen Sie auch hier Ihre Akten und teilen Sie es mir mit.

Ich habe meinem Sohn zwei Bücher mitgebracht, ja. Ich habe niemals von einer Selbsttherapie gesprochen. Es ist nicht mein Sprachgebrauch. Sie haben diesen Begriff genutzt. Auch dieser Sachverhalt ist völlig falsch dargestellt. Ich verlange nicht, dass Sie ihn verbessern.

Sie schreiben: „… Es sei auch ein Gespräch mit dem Betreuer, Herrn M, geführt worden, der ebenfalls auf die problematischen Beziehung der Mutter hingewiesen habe. …“ Richtig ist, dass Herr M sich nicht daran erinnert, irgendeine negative Bemerkung gemacht zu haben. Vor allen Dingen, keine negative Bemerkung gegen mich.

Zu guter Letzt wollte ich noch wissen, wohin dieses Schreiben ging, damit diese Stelle im Nachhinein eine andere Darstellung bekommt. Um mehr geht es nicht.

Bitte erledigen Sie das alles in meinem Interesse bis in ca. 14 Tagen.
Mit freundlichen Grüßen
Ilka Hölzer

Brief 4
AWO Psychiatriezentrum Niedersachsen gGmbH
Klinik für forensische Psychiatrie in Königslutter
Braunschweig, 15.05.13

Sehr geehrte Frau Hölzer
Wir bestätigen Ihnen den Eingang des o. g. Schreibens. Inhaltlich entspricht es Ihrem Schreiben vom 28.02.13, deren Angelegenheit mit unserem Schreiben vom 08.03.13 bereits ausführlich bearbeitet wurde. Dem kann weder inhaltlich noch formal etwas zugefügt werden. Wir sind rechtlich nicht in der Lage, nachträglich Patientendokumentationen zu ändern oder Einfluss  zu nehmen auf gutachterliche Ausarbeitungen und Stellungnahmen.
Mit freundlichen Grüßen Dr. A. LL Und Sozialpädagogin K

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